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20.04.2006 Literaturbetrieb

Volker Weidermann hat mit seinem Buch „Lichtjahre“ den deutschen „Literaturbetrieb“ in Aufruhr versetzt. Das Buch berichtet über die deutschsprachige Literatur seit Kriegsende, und das – vom Autor gewollt und freimütig eingeräumt – in unverkennbar subjektiver Weise. Doch genau das wirft man ihm nun aus Kreisen des „Betriebs“ vor: daß Autoren im Buch nicht vorkommen, daß sie mit zuviel oder zuwenig Lob oder Tadel bedacht werden, im Vergleich zu diesem oder jenem Autor zu gut oder zu schlecht davonkommen und dergleichen mehr.

Ist Literaturkritik – um was sonst soll es sich denn handeln? – nicht von Hause aus immer und grundsätzlich subjektiv? Auch wenn der grassierende Konformismus der Subjektivität immer engere Grenzen setzt und zu mitunter unheilvollen Entwicklungen in Form von Literatur-Moden (oder Literatur-Torheiten) führt?

Der „Literaturbetrieb“ läßt nur ungern zu, daß noch andere Einfluß darauf nehmen möchten, was man lesen (drucken) sollte und was nicht.


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