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20.03.2006 Literarische PISA-Studie?

Unlängst bekannte Reich-Ranicki, daß er wohl an manchen Fragen des Fragebogens für Einwanderungswillige, herausgegeben vom hessischen Innenministerium, gescheitert wäre. So z. B. an Frage Nr. 67, die da lautet: „Wie heißt die Vertretung der deutschen Länder auf Bundesebene?“
Seine Antwort: „Ich weiß es nicht. Ist das vielleicht der Bundesrat? Schon möglich, aber sicher bin ich mir nicht.“

Abgesehen von der wahren Mut bezeugenden Offenheit, reibt man sich doch schon gehörig die Augen. Unwillkürlich kommt einem die PISA-Studie in den Sinn. Ein so belesener, weiser Kopf. Und dann fehlendes Fundamentalwissen aus dem – sagen wir mal – Staatsbürgerkundeunterricht der Mittelstufe? Man mag es gar nicht glauben.

Offensichtlich bewahrheitet sich, daß Spezialisten wohl immer sehr viel wissen, doch allzu häufig nur von ihren Neigungsfächern und zuwenig von den übrigen Dingen des Lebens.


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