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15.02.2005 Das offene Visier

Es ist wohl so, daß Schauspieler Rollen übernehmen können, ohne dabei sich selbst, ihre eigenes Denken, ihr eigenes Handeln einzubringen, also nicht in jedem Fall etwas von ihrer Persönlichkeitsstruktur erkennen lassen müssen. Dennoch können sie voll in dieser Rolle aufgehen.

Im Gegensatz zu Autoren, denn diese müssen in der Lage sein, das vorzudenken, was sie zu Papier bringen oder den Schauspielern in den Mund legen, müssen zumindest die Handlungen, die sie beschreiben, für möglich halten und sie – zumindest gedanklich – bereits kennen. Im Grunde eine ungeheuerliche Preisgabe der eigenen Intimität.


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