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02.12.2012 Deutsche Literaturszene .......... xte Folge ...

Wenn es je eines Nachweises für die Verlogenheit und
Verbogenheit eines nicht unbedeutenden Teils
der deutschen Literaturszene bedurft hätte, so
lieferte ihn die diesjährige Verleihung des Deutschen
Buchpreises. Ausgezeichnet wurde bekanntlich Ursula
Krechel für ihren Roman „Landgericht“, der durchaus als sehr gelungen bezeichnet werden kann.

Soweit, so gut? Nein, so gänzlich ohne disharmonische
Begleitmusik ging die Sache dann doch nicht über die Bühne.
Es brodelt in der Kulisse und unter den nicht bedachten Verlagen
und Autoren und den ihnen gewogenen Feuilletonisten.

Man reibt sich am Alter der Preisträgerin, die - immerhin - bereits
1947 das Licht der Welt erblickte, also 65 oder doch fast 65
Jahre auf dem Buckel hat. Offensichtlich ist das in bestimmten
Kreisen, die sich für den Nabel des literarischen Geschehens in
Deutschland betrachten, ein Unding, ein Skandal.

Noch Fragen?


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