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26.07.2010 Lyrik oder Gedichte fürs Volk?

Kürzlich war sie wieder da, die ewig junge Frage: Was ist Literatur, was ist Lyrik, die diesen Namen verdient? Erneut ließ sich ein Kritiker, nicht ganz unbekannt, zum Thema „volksnahe“ Lyrik aus, im Zusammenhang mit Mascha Kaléko. Mit zwar unterdrücktem, doch kaum zu überhörendem mißbilligenden Tonfall. Tenor: wenn´s den Menschen, den einfachen, gut gefällt, kann es keine ernstzunehmende Lyrik sein.

In diesem Kontext taucht natürlich die ebenso alte wie unbeantwortete Frage auf, was denn nun wichtiger, was bedeutungsvoller, was überdauernder ist: Lyrik für die überschaubare Zahl tatsächlicher oder selbsterklärter Lyrikfachleute oder Gedichte für die Menge, fürs zumindest lyrisch interessierte Volk?



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