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Aus der Welt der Literatur



2008-08-06
Stiller (Max Frisch / Suhrkamp / ISBN 3-51838-680-8)

„Ich möchte noch einmal ‚Stiller’ zum ersten Male lesen können“, beklagte Siegfried Unseld schmerzlich, als Max Frisch 1991 starb. Mit diesem einen Satz ist all das ausgedrückt, was Literatur ausmacht, was literarische Texte auszeichnet.

Besitzen wir nicht alle eine Reihe jener Bücher, die wir wie Kleinode hüten, auch nicht an Freunde verleihen? Die wir, wenn uns danach zumute ist, hervorholen, darin blättern, gedankenverloren oder auf der Suche nach bestimmten Stellen, die meist nicht schwer zu finden sind durch die Spuren, die wir durchs häufige Aufschlagen hinterließen? Wo nicht selten noch ein Zettel oder ein Kärtchen steckt? Wünscht man sich selbst nicht auch so manches Mal wieder dieses erste Mal? Ein Buch neu zu erleben, dieses bestimmte Buch, die Geschichte, den Text, die Sätze? Es zu lesen, als ob man es noch nicht kennt? Erneut jenes Ziehen im Magen zu spüren, das leise Weh, das Literatur zuzufügen imstande ist? Und nur sie?

Was findet sich darunter an neuen Büchern, an Büchern von Gegenwartsautoren, an Büchern der vielzitierten jungen deutschen Literatur?




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