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Aus der Welt der Literatur



2006-06-13
Texte für die Ewigkeit

Der Beginn, erst recht das Ende eines Romans sind – mehr noch als andere wichtige Kriterien – entscheidend für den Erfolg, für den literarischen Rang des Werkes. Deshalb sind beide so bedeutungsvoll, deshalb sind sie so ungemein schwierig. Margaret Mitchell gelang in „Vom Winde verweht“, einem der erfolgreichsten Romane überhaupt, ein Schlußsatz, der als einer der genialsten in der Literaturwelt gilt.

Einem Komponisten entfuhr einst beim Anhören der ersten Klänge eines Musikstückes der Ausruf: „Wunderschön. Leider nicht von mir!“ In gleichem Maße gilt das für literarische Texte. Alles Ähnliche, Gleichklingende kann nur Plagiat, kann nur Wiederholung sein. Mitchell hat einen Satz für die literarische Ewigkeit geschrieben. Niemand wird ihn je wieder verwenden können, jenen Satz, der alles sagt, was noch zu sagen war:


„Tomorrow is another day“
(„Morgen ist auch noch ein Tag“)



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