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05.05.2005 Lesen als elitäre Veranstaltung?

Einer neuerlichen Erhebung zufolge lesen zwei Drittel aller deutschen Haushalte keine Bücher. Doch insgesamt – und insbesondere im Kinderbuchbereich – steigen die Buch- bzw. Verkaufsauflagen. Des Rätsels Lösung: die Minderheit, die liest, liest immer mehr. Und was den Kinderbucherfolg betrifft: immer mehr Erwachsene lesen Kinderbücher.

Das sind keine guten Aussichten, vor allem für die Zweidrittel-Nichtleserschaft. Denn mangelnde Lesekompetenz führt zur Unfähigkeit, schwierigere Texte zu verstehen und damit fast zwangsläufig zur Disqualifikation für auch nur halbwegs anspruchsvolle berufliche Aufgaben. Eine neue Art des Proletariats klopft da an die Türe, von dem sich die verbleibende Minderheit der Bevölkerung, das lesende Drittel, immer weiter entfernen wird.


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