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01.08.2010 Deutsche Literaturszene .... xte Folge ...

Katharina Hacker, Sie wissen schon, diejenige, die so überraschend 2006 für ihre „Habenichtse“ mit dem Deutschen Buchpreis dekoriert wurde und um die es seitdem so still geworden war, was wiederum nicht so sehr überraschte, veröffentlichte 2009 ihren Roman „Alix, Anton und die anderen“. Es gab eine Menge Hickhack mit Suhrkamp, über das Buch, über Rang- und Reihenfolgen, man zerstritt sich, und inzwischen wechselte Hacker zum S.Fischer-Verlag. Dort kam nun der zweite Teil ihrer in Fortsetzungen angelegten Geschichte heraus. Wir sind bei „Die Erdbeeren von Antons Mutter“ angelangt. Soweit, so gut.

Nun wäre das alles an sich nicht von Bedeutung, wenn da nicht die Rezensionen wären, die Kritiken, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Man reibt sich verwundert die Augen. Als ob es um völlig unterschiedliche Bücher ginge. Das macht selbst vor den Redaktionsräumen ein und desselben Zeitungsverlags nicht Halt. Man schreibt quasi gegeneinander. Vom totalen Verriß („Schlimmer geht´s immer“) bis zu Euphorieausbrüchen („Große Meisterschaft“) gibt sich da die geballte Kompetenz deutschen Literatursachverstands ein Stelldichein. Zum Fürchten.


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