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Buch des Monats


Hier stellen wir Ihnen "Das Buch des Monats" vor. Die Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, sie orientiert sich auch nicht an den gängigen Publikationen über die aktuelle literarische Szene, sondern spiegelt einzig und allein die subjektive Meinung und das Literaturverständnis der Redaktion wider.

Wir werden uns zwar immer alle erdenkliche Mühe bei unserer Auswahl geben. Gleichwohl können wir nicht ausschließen, daß unser ausgesuchtes Buch des Monats nicht immer ungeteilten Beifall findet. Doch dieses Risiko wollen wir in Kauf nehmen.




Das Buch des Monats Juli 2007
Titel: Demian
Autor(en): Hermann Hesse
Verlag: Suhrkamp
ISBN-Nr.: 978-3-518-45852

Zufall oder nicht, daß die Klassiker wieder eine Renaissance erleben? Ihre Texte werden noch gefragt sein, noch gelesen werden, wenn längst alle Sommerhäuser zerstört, alle Golfs verrostet, die Lehmänners verblichen, Hund und Wolf versöhnt und lüsterner Spieltrieb spätpubertären Schreibens vergessen sind.

Hesse hat sich in seinem literarischen Schaffen häufig mit Kindheit und Jugend befaßt, mit dem schmerzhaften Wechsel in die Welt des Erwachsenseins, der den Zauber der frühen Jahre unabänderlich zerstört.
In „Demian“ spricht er von zwei Welten. Von der schönen, der behüteten, der reinen Welt. Und von der anderen, der düsteren, schmutzigen, die des Bösen, der Verderbtheit, des Gewöhnlichen. In der Person des Emil Sinclair läßt Hesse den verstörenden Zwiespalt aufscheinen, dem sich junge Menschen, halb Kind, halb Erwachsene, im Grunde hilflos und alleingelassen gegenübersehen.

Hinweis:
Vorherige "Bücher des Monats" können Sie weiterhin in unserem Archiv einsehen.




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