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Buch des Monats


Hier stellen wir Ihnen "Das Buch des Monats" vor. Die Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, sie orientiert sich auch nicht an den gängigen Publikationen über die aktuelle literarische Szene, sondern spiegelt einzig und allein die subjektive Meinung und das Literaturverständnis der Redaktion wider.

Wir werden uns zwar immer alle erdenkliche Mühe bei unserer Auswahl geben. Gleichwohl können wir nicht ausschließen, daß unser ausgesuchtes Buch des Monats nicht immer ungeteilten Beifall findet. Doch dieses Risiko wollen wir in Kauf nehmen.




Das Buch des Monats März 2005
Titel: Beim Hute meiner Mutter
Autor(en): Adelheid Duvanel
Verlag: Verlag Nagel & Kimche
ISBN-Nr.: 3-312-00332-6


57 Erzählungen auf 159 Seiten, die meisten kaum mehr als eine Seite lang, nur wenige bringen es auf ein paar Seiten mehr. Schnörkellos, rational die Sätze, Realität und Fiktion verwischen, Abstruses, Skurriles wechseln mit der Normalität. Kaum will es gelingen, den Schluß einer Geschichte zu erahnen, und immer legt man an deren Ende das Buch verblüfft, mitunter verstört auf den Tisch zurück. Eine vergleichbare Souveränität im Erzählen auf kleinstem Raum sucht man im gegenwärtigen Literaturbetrieb vergebens.

Adelheid Duvanel, in Basel geboren, verheiratet mit dem Basler Kunstmaler Joseph Duvanel, nahm sich 1996 im Alter von sechzig Jahren das Leben. Sie verfaßte nahezu ausschließlich Erzählungen, betätigte sich darüber hinaus auch als Zeichnerin. In ihrem Heimatland wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

Hinweis:
Vorherige "Bücher des Monats" können Sie weiterhin in unserem Archiv einsehen.




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