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Buch des Monats


Hier stellen wir Ihnen "Das Buch des Monats" vor. Die Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, sie orientiert sich auch nicht an den gängigen Publikationen über die aktuelle literarische Szene, sondern spiegelt einzig und allein die subjektive Meinung und das Literaturverständnis der Redaktion wider.

Wir werden uns zwar immer alle erdenkliche Mühe bei unserer Auswahl geben. Gleichwohl können wir nicht ausschließen, daß unser ausgesuchtes Buch des Monats nicht immer ungeteilten Beifall findet. Doch dieses Risiko wollen wir in Kauf nehmen.




Das Buch des Monats November 2013
Titel: Kanada
Autor(en): Richard Ford
Verlag: Hanser (464 S., € 24,90)
ISBN-Nr.: 3446240261

Richard Ford, 1944 in den USA geboren, ist einer der letzten noch lebenden großen Erzähler Amerikas. Er schrieb Novellen, Erzählungen und Romane, darunter „Independence Day“, sein wohl bislang bekanntester Roman, für den er u. a. den „Pulitzer-Preis“ und den „PEN/Faulkner Award“ erhielt und der ebenfalls als Film sehr erfolgreich war.

Auch sein 2012 veröffentlichter Roman „Kanada“ machte bald Schlagzeilen, wurde 2013 mit dem französischen „Prix Femina Ètranger“ als bester ausländischer Roman ausgezeichnet.

Fords Geschichten spielen sich bevorzugt im US-Staat Montana ab, wo er viele Sommer verbrachte. Auch „Kanada“ macht da keine Ausnahme. Einsamkeit, Verlassenheit und Ausgesetztheit sind die Wegbegleiter für den Sechzehnjährigen, der seine mehr schlecht als recht verheirateten Eltern bald verliert, da sie im Gefängnis landen, weil ihr Banküberfall gründlich mißlingt. Seine Zwillingsschwester sucht auch bald das Weite, läßt ihn im Stich, und so ist er auf sich alleingestellt. Seine anschließende Odyssee treibt ihn hinauf bis in die Weiten Kanadas, wo er auf einen entfernten Bekannten trifft, der sich auf der Flucht vor den amerikanischen Behörden befindet und ihm kein wirklicher Halt, keine Hilfe sein kann. So schlägt er sich, verwaist und ohne einen Ort, wo er bleiben könnte, durchs Leben, immerfort beseelt von dem Gedanken, doch irgendwo und irgendwie auf Menschen, auf Lebensumstände zu stoßen, die seinem Dasein einen Sinn zu geben vermögen.





Hinweis:
Vorherige "Bücher des Monats" können Sie weiterhin in unserem Archiv einsehen.




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